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dena hat Plattform für Systemdienstleistungen gegründet - Ziel: Konzepte bis 2017

11.12.14

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat die Plattform Systemdienstleistungen gegründet. Damit reagiert sie auf Erkenntnisse aus ihrer Studie "Systemdienstleistungen 2030" (vgl. Zusammenfassung 2/2014). Diese hätten gezeigt, dass für alle Arten der Systemdienstleistungen grundsätzlich technische Lösungsmöglichkeiten existieren, um auch zukünftig das heutige Niveau an Stabilität, Zuverlässigkeit und Qualität der Stromversorgung gewährleisten zu können. Die notwendigen Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Erbringung von Systemdienstleistungen seien inhaltlich und in ihrer zeitlichen Abfolge in der Roadmap Systemdienstleistungen 2030 dargelegt. Die Plattform Systemdienstleistungen diene dazu, die Umsetzung der Roadmap aktiv zu gestalten und voranzutreiben.

Die Aktivitäten der Plattform sind auf drei Jahre bis Herbst 2017 angesetzt und werden durch die dena koordiniert. Zu den Aktivitäten zählen u. a. das kontinuierliche Erfassen und Auswerten laufender Aktivitäten im Themenfeld Systemdienstleistungen, das Zusammenbringen wesentlicher Projekte und Institutionen in diesem Bereich, die Erarbeitung von Prozessstandards zur Koordination von Übertragungsnetz-, Verteilnetz- und Anlagenbetreibern sowie die Konsolidierung und Kommunikation von Ergebnissen und Handlungsempfehlungen in Richtung Politik und interessierte Fachöffentlichkeit.

An der Plattform nehmen neben der dena unter anderem Stromnetzbetreiber, Betreiber und Projektentwickler erneuerbarer Energien und Technologiehersteller teil. Mit dem Bundeswirtschaftsministerium ist eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Sie steht auch neuen Partnern offen, die mit ihren Erfahrungen und Kompetenzen die Arbeit der Plattform unterstützen oder vom Wissensaustausch profitieren wollen.

Zur Originalquelle (dena, Dezember 2014)