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News
30.01.15

Der Netto-Zubau von Windenergie-Leistung im Jahr 2014 beträgt 4.386 Megawatt, wie der aktuelle Statusbericht des Bundesverbands Windenergie (BWE) offenbart. Dies entspricht einem Plus von fast 60 % gegenüber dem Vorjahr und kann vier Atomkraftwerke ersetzen.

29.01.15

Die Deutschen werden immer mehr zu Energiesparern und Eigenstrom-Produzenten. Eine repräsentative Umfrage des Stromversorgers Lichtblick hat ergeben, dass jeder fünfte deutsche Mieter oder Hauskäufer seinen Strom selbst produzieren will. Eine gute Energieeffizienz ist mehr als jedem zweiten Deutschen bei Immobilien wichtig. 63 Prozent der Befragten rücken eine gute Wärmedämmung in den Mittelpunkt. Und 60 Prozent nennen eine energiesparende Heizungsanlage als wesentlich.

28.01.15

Noch in diesem Frühjahr, so will es Japans Premierminister Abe, sollen die ersten beiden von 48 abgeschalteten AKWs in Japan wieder ans Netz gehen. 15-22% der Energie soll in Zukunft durch Nuklearenergie geliefert werden. Doch die Renaissance der Atomkraft wird von einer starken Opposition und dem ungelösten Problem der Endlagersuche für Atommüll behindert, wie die Japan Times berichtet.

23.01.15

Gasisolierte Schaltanlagen (GIS) und gasisolierte Rohrleitungen (GIL) sind für Erdkabel und die Netzanbindung von Offshore-Windanlagen von großer Bedeutung. Sie übertragen und verteilen weit höhere Leistungen als gewöhnliche Betriebsmittel und sind sehr zuverlässig. Das in GIS und GIL bisher gebräuchliche isolierende Gas SF6 (Schwefelhexafluorid) ist jedoch in die Kritik geraten. Gerät es in die Atmosphäre, dauert der Abbau des SF6-Gases durch energiereiche UV-Strahlung der Sonne ca. 3.200 Jahre.

20.01.15

Ein europaweites Superstromnetz soll ab 2017 Windenergie vom Meer in die Mitgliedstaaten transportieren. Das EU-finanzierte MEDOW-Projekt (Multi-terminal DC grid for offshore wind), das noch bis März 2017 läuft, ist ein Ausbildungsprojekt zur Entwicklung eines effizienten Gleichstromnetzes für Offshore-Windstrom. Insgesamt sind elf Institute (5 Universitäten und 6 Industriepartner) beteiligt. Die EU fördert das Projekt mit 3,9 Millionen Euro aus dem RP7-Programm.

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